Einerseits diese unvorstellbare Tragödie, die so viele Menschen in wenigen Augenblicken in unfassbares Leid und absolute Ausnahmezustände versetzt. Eine der ersten Fragen war die nach der Schuld … Und selbstverständlich muss die Schuldfrage geklärt werden. Doch auch dies ändert nichts an dem grossen Leid und daran, dass eine solche Katastrophe wieder geschehen wird – vielleicht ein anderes Mal wegen des Einsturzes einer Betondecke, wie im Schwimmbad in Uster? Oder wenn ein Schulhaus einstürzt, wie auf Java? – Wir wissen es nicht, wir können es nicht wissen – und wir können uns nicht darauf vorbereiten oder es verhindern, diese Sicherheit gibt es einfach nicht. Es gibt zu viele Beispiele für solche schlimmen Tragödien, die eines gemeinsam haben: NIEMAND wollte das.

Und andererseits dieses unvorstellbare Leid, das so viele Menschen während so langer Zeit in unfassbares Leid und absolute Ausnahmezustände versetzt: Ukrainekrieg, Butscha-Massaker, Myanmar und die Rohingya, der Genozid in Gaza … JEMAND will das und Menschen tun das anderen an – immer wieder.

Ja, es gibt eine Zeit des Schweigens.
Es ist aber auch (längst) an der Zeit, laut zu werden.
An diesem Anspruch, den ich an mich selbst habe, ersticke ich momentan fast.
Die Löffelburgerin