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Zum selbst zugefügten Schmerz im Handwerk

Der Schmerz ist gross, das Fluchen laut, wenn man auf den Daumen haut.

 

Die Unfähigkeit auch versierter Handwerkerinnen und Handwerker ohne Verletzung des Eigenen Körpers zu arbeiten zeigt sich, abgesehen von der SUVA-Vorschrift einen Erste Hilfe Kasten immer griffbereit zu haben, an den unzähligen Pflastern und Verbänden die man an den Händen von Handwerkerinnen und Handwerkern weltweit sieht.

Dies bringt mich zu der Frage, wieso es der menschliche Körper nicht schaffen konnte, sich in den letzten eineinhalb Millionen Jahren evolutionär an die Herausforderung die das Leben an den Körper stellte, anzupassen.

Die Feinmotorik die es früheren Menschen erlaubte aus einem Feuerstein eine hauchfeine klinge zu schlagen, oder mit einem Minimum an Werkzeugen die wundervollsten Dinge zu schaffen hätte sich doch , verdammt noch mal, weiterentwickeln können!

Statt dessen Haut man sich auch heute noch mit dem Hammer auf die Finger.

Meiner Ansicht nach wiederlegt das auch alle Theorien zu einem göttlichen Design. Wäre dem so, nun ja, ich würde den Pfuscher verklagen!

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich der Selbsthass. Vielleicht bricht der ab und aus diesem ominösen Unterbewusstsein, von dem die Psychologen nicht müde werden zu reden, durch und zwingt uns selber weh zu tun? Als Strafe weil wir in der Schule nicht besser aufgepasst haben, oder weil wir beim Einkaufen den Hintern der Frau vor uns an der Kasse angestarrt haben? Oder ganz einfach weil es irgendeinen Zwist zwischen der einen Hand und der anderen gibt? Neid oder gar Hass, weil die eine etwas tun kann/darf was die andere nicht darf/kann?

Wir wissen es nicht und das ist ärgerlich. Da werden Millionen für die Forschung an sexuell funktionsfähigen Penissen ausgegeben, aber ich habe keine einzige Studie gefunden die das Zufügen von Schmerzen beim Verlegen von Parkett oder dem Zuschneiden von Abdeckblechen durch die eigene Hand behandelt.

So kann das doch nicht weitergehen, verdammt!

 

Foto: Doppelbelichtung Hand und Holz, 2015

STAU

Gestern war um Luzern herum Stau. Und ich meine nicht einfach dieses Etwas-Stehenbleiben, das die ZürcherInnen oder StuttgarterInnen so gut kennen. Ich meine Stau! Fertig fahren. Ende. Stehen. Das Fahrzeug ist seines Existenzgrundes enthoben und löst sich nur durch die wunderbaren Gesetze des Universums nicht einfach auf.  42. Verfassungszusatz: Im Stau sind alle Menschen gleich.

Derweil ich also im 52er-Bus sitze und mir nach mehr als einer Stunde die Amoklaufen-verhindernde Meditation nicht mehr half, machte ich ein kleines Brainstorming und schrieb mir alle Wörter auf, die mir im Zusammenhang mit Stau, und dann mit Verkehr insgesamt, in den Sinn kamen.

Ladys und Gentleman – folgende Liste ist bei Weitem nicht vollständig (Vorschläge willkommen), jedoch Resultat angestrengten Nachdenkens, Ruhigbleibens und innerer Einkehr. Das Ignorieren meines etwas miefenden und schniefenden online Fussball spielenden Teenager-Sitznachbarn ist nicht eingerechnet.

160 Worte zum Thema Stau und Verkehr, für euch alphabetisch geordnet (erst Stau, dann alle anderen). Was sagt diese Liste über unsere «Zivilisation» aus?

Dass wir meschugge sind? Falsch gepolt? ist diese Liste, so unvollständig sie ist, nicht Ausdruck eines Scheiterns?

Das Auto sei des des Deutschen liebster Freund, meinte einmal ein deutscher Bundeskanzler, der sich wahrscheinlich sein Resthirn mit seiner vierten oder fünften Ehefrau weggebumst hatte. Nun, ich dachte, das sei der Hund, aber was solls. In der Schweiz ist es nicht ganz so schlimm, wir haben ja keine Autoindustrie, aber viel besser sind wir nicht.

Die Frage ist, wie wir das jetzt wieder hinkriegen. Mehr öV wird gefordert. Gut! Toll! Machen wir also Druck auf die Volksvertreter, dass endlich anständige und brauchbare Konzepte erarbeitet werden (und gottverdammtnochmal auch umgesetzt werden, ihr neoliberalen Spackos von FDP und SVP!).

Derweil ist natürlich allen klar, dass die SBB längst am Kollabieren ist und der öV in den meisten Städten längst an den Grenzen des Möglichen angelangt ist, wenn nicht Schienennetze erweitert, Rollmaterial ergänzt, Strassen dem öV und Langsamverkehr übereignet und die Fahrkosten für den Individualverkehr stark erhöht werden.

Bis diese Utopien umgesetzt sind, wollen wir uns also etwas dieser Lektüre widmen:

Stau
Rollender Verkehr
Rückstau
Stau-Opfer
Stau-Umleitungshinweis
Staubeteiligte
Staumeldungen
Staunachrichten
Stausignalisation
Stauumleitungen
Stauursache
Stauverursacher
Stauwarnungen
Stautarnung
Stehende Kolonne
Stehender Verkehr
Stockender Verkehr
Stop-and-go-Verkehr
Verkehrsstau
Verkehrsstockung
Verkehrsstörung
Zähfliessender Verkehr

Abgaskontrolle
Abgasplakette
ABS
Abschleppdienst
Abstandsautomatik
Ampel
Anrainerverkehr
Ausfahrt
Ausweichverkehr
Auto
Autobahn
Autobahnkreuz
Autobahnraststätte
Autobahnüberführung
Autobahnvignette
Autobus
Autopartei
Autoschlange
Autoverkehr
Beifahrer
Berufsverkehr
Bundesstrassen
Car-Sharing
Durchgangsverkehr
Einbahnstrasse
Einfahrt
Elektromobilität
Fahrbahnbegrenzungslinie
Fahreignungsuntersuchung
Fahrgastsicherheit
Fahrgastzelle
Fahrkompetenz
Fahrleitungsdefekt
Fahrrad
Fahrradverkehr
Fahrverbot
Fahrzeug-Kontrollschildnummer
Fahrzeugausweis
Fahrzeugkonfiguration
Fahrzeugsteuer
Fliessverkehr
Führerausweis
Fussgängerstreifen
Gegenverkehr
Geisterfahrer
Gurtenpflicht
Halteverbot
Hauptstrasse
Hauptverkehrszeit
Helmpflicht
Im Stau stehen
In den Stau geraten
Inverkehrbringung
Kantonsstrasse
Kreisverkehr
Kreisverkehr-Insel-Kunst
Landstrasse
Langsamverkehr
Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe
Lernfahrausweis
Linienbus
Linksabbiegeverbot
LKW
Maut
Mofa
Motorfahrzeugführer
Motorfahrzeugverkehr
Nahverkehr
Nahverkehr
Nationalstrassen
ÖV
Parkhaus
Parkieren
Parkverbot
Pendlerverkehr
PKW
Privatstrasse
Publikumsverkehr
Quartierstrasse
Quartierverkehr
Radarkontrolle
Raser
Reiseverkehr
Rollbrett
Rush Hour
Schilderwald
Schwerverkehrsabgabegesetz
Signalisationsänderung
Sonntagsfahrverbot
Spurwechsel
Stoppschild
Stossverkehr
Strasse
Strassenbau
Strassenbenützer
Strassenhoheit
Strasseninfrastruktur
Strassenrowdie
Strassenverkehr
Strassenverkehrsamt
Strassenverkehrsgesetz
Strassenverkehrsvorschriften
Tankstelle
Tempolimit
Temporeduktion
Töff
Tram
Transporthaftungs-Ausschlussklausel
Transportverkehr
Trolleybuss
Trottinet
Trottoir
Überholmanöver
Überholverbot
Umweg
Velo
Verkehr
Verkehrsberuhigung
Verkehrsbeschränkung
Verkehrsbeteiligte
Verkehrsbussenverordnung
Verkehrschaos
Verkehrsentlastung
Verkehrskonzept
Verkehrskorridor
Verkehrsmittel
Verkehrspolitik
Verkehrsregeln
Verkehrsregelverletzung
Verkehrssicherheit
Verkehrssignalisation
Verkehrsstreuer
Verkehrstüchtig
Verkehrsumleitung
Verkehrszulassung
Vorfahrt
Waldstrasse
Zubringerverkehr

Von oben betrachtet

Ab und zu brauch ich etwas meine Ruhe. Gestern stieg ich also in mein Raumschiff, und parkte damit im Orbit über dem Atlantik. Unter mir nichts als Blau und Weiss. Wunderbar.

Damit ich richtig entspannen konnte, sog ich meinen Skaphander an, und hängte mich an einer Sicherheitsleine an die Aussenhülle. Liess mich einfach in der Schwerelosigkeit treiben und genoss die Aussicht. Der Bordcomputer packte mir etwas Pink Floyd aufs Intercom («Cracy Diamond», «Dark Site of the Moon») und so sinierte ich etwas über die Welt nach.

Ist man da draussen, das wird jede Astronautin und jeder Astronaut bestätigen, sieht man die Welt anders. Sie ist ein kleiner blauer Ball im Nichts.

Dessen ungeachtet versuchen gerade wieder einmal ein paar Hornochsen, Diktatoren, geistig minderbemittelte Faschisten (und -sozialisten), Wirtschafts- und Religions-Terroristen und anderes Volk die Macht an sich zu reissen und diesen blauen Planeten und alles was darauf ist, nach Lust und Laune zu knechten, auszubeuten, und umzubringen.

Butrofghjiksztropll

Das erinnert mich an einen Planeten den ich einmal besucht habe. Es war ein recht kleiner Planet und das Volk das ihn bewohnte hatte es satt sich länger von machtbesessenen Irren an der Nase herumführen zu lassen (was bei deren Nasen eine umso grössere Unverzeihlichkeit war).

So gab es irgendeinmal eine Revolte und der Diktator wurde gestürzt. Man richtete eine Art Demokratie ein. Nach den Jahrtausenden der Unterdrückung waren sie sich sowas aber noch nicht gewohnt und so misstrauten sie selbst den von ihnen selber gewählten Vertreterinnen und Vertretern. Da kam einer auf die findige Idee, dass man den PolitikerInnen ein Halsband anziehen könnte, das mit einer sehr leistungsstarken Batterie ausgestattet war. Würde eine oder einer von denen dann seine Macht missbrauchen, könnte man darüber abstimmen ob das Halsband aktiviert und seine Trägerin oder seinen Träger ins Jenseits schicken würde.

 

Ich habe mir das angesehen, aber nachdem das Volk in einer Sonnenrunde (ca. 484 Erdentage) an die zweihundert VolksvertreterInnen terminiert hatten, schritt ich ein.

Demokratie

«Liebes Volk von Butrofghjiksztropll. So könnt ihr nicht weitermachen. Kaum macht einer etwas was euch nicht gefällt bringt ihr in um. Wie lange könnte das gut gehen? Es ist nicht meine Absicht mich in eure Angelegenheiten einzumischen, aber seid ihr mit eurem system wirklich zufrieden?»

Das Volk studierte einige Zeit und kam dann zum Schluss dass es nicht zufrieden war und manche schämten sich sogar etwas, weil sie sich haben überreden lassen zu terminieren.

«Was schlägst du denn vor Smy, du hast ja viele Welten besucht, was wäre die bessere Lösung?»

«Wo ich herkomme haben wir eine direkte Demokratie in der alle erwachsenen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes abstimmen und wählen können. Das ist nicht immer die beste Regierungsart, aber es ist eine gute. Wie aber auch immer ihr das gestaltet, wenn ihr den Vertreterinnen und Vertretern keine Zeit lasst ihre Ideen umzusetzen, dann wird das nie etwas.

Wenn ihr wählt und abstimmt, dann muss euch bewusst sein, dass es damit noch nicht gemacht ist. Ihr braucht Parteien mit verschiedenen Ansichten, damit Lösungen erarbeitet werden müssen, die ein Kompromiss aus der schlechtesten und der besten Lösung sind.»

«Und wieso sollen wir nicht die beste Lösung wollen?»

«Weil es keine beste Lösung für ein Volk gibt. Ihr alle habt eure Meinung, und nur wenn ihr euch auf Kompromisse einigen könnt, werden alle mehr oder weniger gleich unglücklich und mehr oder weniger gleich glücklich sein.»

«Das scheint und sehr kompliziert und unbefriedigend!» rief da das Volk.

«Das ist es verdammt nochmal auch, und genau so soll es sein. Wäre es einfach, wäre es kein Kompromiss und die eine oder andere Hälfte würde sich irgendeinmal gegen die andere erheben.»

Die Butrofghjiksztroplli studierten auch über das eine lange Zeit nach und entschieden sich dann letztlich es zu probieren. Ein neues System wurde eingeführt und Walen und Abstimmungen abgehalten. Schiedsgerichte und Vermittlungs-Leute eingesetzt um Streitereien nicht ausufern zu lassen.

Voller Freude die gute alte schweizerische Demokratie für einen guten Zweck exportiert zu haben verabschiedete ich mich.

Das Ende

Einige Jahre später kam ich wieder an Butrofghjiksztropll vorbei und landete dort um zu sehen wie es dem Planeten inzwischen ging.

Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass sie sich alle gegenseitig umgebracht hatten.

Ich konnte nicht herausfinden weshalb die Demokratie bei ihnen nicht funktioniert hatte aber aus dem was ich in den Ruinen in Zeitungen las, konnte ich erahnen, dass die jahrtausendealten Routinen einfach nicht so schnell überwunden werden konnten. Das Misstrauen, die Machtbesessenheit, der Egoismus der Einzelnen, all das sass so tief, dass das demokratische System scheiterte und die Prozesse des Zerfalls sogar beschleunigten.

Mich bedrückte das sehr und ich stellte ein Denkmal hin worauf stand «Dieses Volk scheiterte an seiner Geschichte!»

 

Als ich nun so im Weltraum hing und «Brain Demage» über das Intercom lief dachte ich daran wie viele Länder da unten waren die keine echte Demokratie kannten, oder diese erst vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten eingeführt hatten. Es würde noch eine lange Zeit dauern, bis es auf der Erde keine Diktatoren wie Erdogan, Orban, Putin, Kim Jong-un’s, Assad und ein Dutzend anderer mehr geben würde. Und ich dachte auch an Dummköpfe wie Boris Johnson oder Donald Trump die letztlich schlimm waren, aber immerhin, wenn auch von einem seltsamen, aber immerhin politisch legitimierten Volk gewählt waren.

Dann schüttelte ich all diese Gedanken ab, wies den Brorcomputer an die Musik zu wechseln und genoss noch etwas Georg Kreisler, eh ich wieder an Bord ging und den Heimflug antrat.

 

 

Die Mauer

Mit diesem Stück Mauer wird nicht nur Zement und Graffiti-Farbe ausgestellt, sondern Geschichte.

Das Fragment gehörte zu der grossen Mauer, die von 1961 bis 1997 das Entlebuch vom Rest des Kantons trennte.

Die Mauer, die nach der Sezessionsschlacht von Hasle (4. März 1961) von dreitausend Entlebucherinnen und Entlebuchern in nur sechs Wochen rund um das Amt Entlebuch gebaut worden ist, galt weltweit als flammendes Mahnmal gegen Engstirnigkeit und religiösen Eifer.

Als 1997 die Situation im Entlebuch immer prekärer wurde und dort die Jugend sich gegen die «Alten Väter» aufzulehnen begann, dauerte es gerade einmal vier Monate, bis die Mauer fiel. Von beiden Seiten hackten sich die Jugend durch das Mauerwerk und zögerten auch nach dem Beschuss durch die Landfrauen und drei toten Jugendlichen nicht, ihr Werk zu vollbringen. Der Autor war in diesen Tagen selber zugegen und hackte mit seinem Vorschlaghammer eine gut drei Meter breite Bresche. Nach den Feierlichkeiten zur «Befreiung» sammelte ich, wie alle anderen auch, einige Stücke der Mauer als Erinnerung. Das grösste Stück davon habe ich übrigens dem Entlebucher Museum und ein kleineres dem Historischen Museum Luzern geschenkt.

Da nun das eine Museum bald und das andere wohl ebenfalls bald der Vergangenheit angehören werden und niemand mehr über die Geschichte von damals berichtet, sehe ich es als Notwendigkeit, dies nun selber zu tun.

Sparpotenzial

Mannomann, das haut mich jetzt aber wirklich weg. Da erfahre ich, dass die klugen Köpfe aus dem Regierungsrat doch tatsächlich 0,8 Mio. Franken sparen können, wenn sie das Historische Museum und das Natur-Museum zusammenlegen.

Wie genau die das sagen können! Echte Finanzgenies, also ehrlich!

Aber ich habe auch nachgerechnet und gesehen, dass ich auch eine ganze Hampfele Geld sparen kann, wenn ich diese Leute einfach gar nicht mehr wähle.

Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Als Direktor des Kantonsmuseum Luzern gibt es natürlich eine offizielles Statement.

«Das Kantonsmuseum Luzern begrüsst die Sparpläne des Luzerner Regierungsrates ausdrücklich. Geschichte ist vorbei, vergestert, hinüber. Wer will so etwas noch? Was ist das überhaupt, diese Geschichte? Eine von Professor zu Professor anders interpretierte Unwirklichkeit, die so niemals stattgefunden hat. Das Kantonsmuseum Luzern hat sich daher entschlossen, nicht zu unterscheiden, ob ein Exponat tatsächlich einer historischen Wirklichkeit entspringt oder erfunden ist. Die Interpretation des Objekts als Zeuge einer Fantasie ist ausschlaggebend. Zudem sparen wir mit dieser Strategie Zeit und Geld. Durch die regierungsamtlichen Sparmassnahmen sind wir zudem in die schöne Position versetzt, überhaupt einen Existenzgrund zu haben. Danke Regierungsrat, danke Reto Wyss!»

Abgesehen davon haben wir natürlich auch noch ein anderes Statement. Es ist inhaltlich in etwa so ausgerichtet, dass es aufzeigt, dass wir der Meinung sind, dass niemand in der Gegenwart über das Eigentum zukünftiger auf die Vergangenheit zurückschauender Menschen verfügen darf!

 

 

 

Kantonsmuseum Luzern

 

Die Löffelburg wird zum «Kantonsmuseum Luzern»

Nachdem der Regierungsrat des Kantons Luzern das Historische Museum und das Natur-Museum zusammenlegen will, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Schritt zu tun.

Natürlich, anders als das Historische Museum Luzern, können wir keine Geschichte vermitteln. Wir haben auch keine Besucherinnen oder Besucher. Kinder sind uns zwar nicht so Wurscht wie dem Regierungsrat, aber sie werden bei uns überhaupt nicht gefördert.

Egal. Man kann ja mal eine Idee haben, oder nicht?

Zur Eröffnung haben wir ein ganz besonderes Exponat. Es handelt sich um ein Stück Rückgrat. Dieses wurde von einem [Retus Albus], aus der Gattung der [Gemeiner Neoliberal], auch “Rätisches Weisschen” genannt, ausgestossen. Offensichtlich wirft es nach und nach Teile des Rückgrates ab, um sich in seinem Umfeld besser durchschlängeln zu können. Ein Foto des ehemaligen Rückgratträgers könnt ihr bei Wikipedia sehen [hier]

Besuche die Projektseite Kantonsmuseum Luzern

Und hier das Exponat:

SM181125_000_004