Achillesferse

Digitale Datenspeicherung – die Achillesferse unserer Gesellschaft?

Wissen ist, was du heute weisst und morgen noch nicht vergessen ist. 

Mit der Digitalisierung des Wissens begann eine neue Zeit, nämlich die des jederzeit verfügbaren Inhalts. Wissen, das über Wikipedia, Google Books oder Abertausende Wissensadatenbanken jederzeit abrufbar ist, der Rechner auf dem Smartphone, Tausende Fotos und Dokumente in der Cloud, all das ist stets verfügbar, in riesigen Datenspeicheranlagen, im privaten oder Firmenrechner abgelegt.

Doch was, wenn dieses Wissen plötzlich nicht verfügbar wäre?

Ich sehe schon den Stau auf den Strassen, weil Volk nicht mehr imstande ist, ohne Navi zu fahren. Massenhysterie, weil Volk keinen Zugang mehr zur Cloud hat, und dort ist doch das Passwort (1234) abgespeichert, das man für all seine Anwendungen braucht.

Niemand kann sich auf Wikipedia über so ungeheuer wichtige Dinge wie den Seeblibach (Link), den Sinus pilonidalis (Link) oder Nehemiah Abbott (Link) informieren, und die politische Arbeit würde komplett stehen bleiben, weil die Parlamentarier in Schockstarre verfallen würden, wenn sie während der  Parlamentssitzung nicht ihre E-Mail checken könnten.

Kein Zugriff?

Ihr supersmarter Kühlschrank könnte nicht mehr auf die Bestelldatenbanken zugreifen und auch keinen Schampus mehr kaufen, und Google könnte Ihre Bestelldaten (google home) nicht mehr in seiner Datenbank ablegen, nicht mehr weiterverkaufen und müsste dicht machen. Die Server von Google, Google Books und anderen Google-Dienstleistungen würden nicht mehr betrieben werden, und dann wären wir ja sowas von angeschissen, Mann!

Kein Zugriff mehr auf Betty-Bossi-Online-Datenbank. Abertausende Ehefrauen würden sich sofort emanzipieren, weil sie gar nicht mehr wüssten, was und wie zu kochen ist, und ihnen eine bessere Ausrede nicht einfiele. Ehemänner stünden verzweifelt an Tankstellenshops an, die nichts mehr zu verkaufen hätten, weil die Bestelldatenbanken für Sandwiches und Fertigpizzen nicht zugänglich wären.

Kurz, die Welt stünde am Abgrund. Massenschlägereien vor Antiquitätengeschäften, wo die Schreibmaschinen längst ausverkauft sind, und verdammt, Bankrott der Schweiz, weil keine Steuern mehr erhoben werden könnten.

Natürlich, all das wird wohl eher nicht eintreten. Könnte aber.

Daher hängt in meinem Büro als Mahnmahl die Ferse des Achilleus, durchtrennt von einer Daten-Speicherkarte, von der Decke.

«Achilleus», Kunststoff, Gips. Die digitalen Speicher sind unsere Achillesferse. Simon Meyer, 2019
«Achilleus» Kunststoff, Gips. Die digitalen Speicher sind unsere Achillesferse. Simon Meyer, 2019

Untersuchung zur SRF Tagesschau

Aus der Abteilung Gesellschaftsforschung des Kantonsmuseums Luzern, Gruppe für Kommunikationsforschung 

Lange schon erforschen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gruppe Kommunikationsforschung, Abteilung Gesellschaftsforschung,  die Medien. Ein hochrangiges Team aus Kommunikationswissenschaftlerinnen, Sozialwissenschaftlern und Kybernetikerinnen ergründeten insbesondere die Tagesschau des Deutschschweizer Fernsehens SRF.

Die Untersuchung der letzten dreissig Jahre Tagesschau hat die wichtigste, weil einflussreichste Veränderung in der Tagesschau näher erforscht: Aus den Tagesschausprechern und -sprecherinnen sind Moderatoren und Moderatorinnen geworden.

Modell einer Moderatorin mit sehr hippen Klamotten

Was bedeutet das?

In das Schweizer Fernsehen hat der US-amerikanische Moderatoren-Stil Einzug gehalten. Das bedeutet, dass aus reinen Verleserinnen und Verlesern von Nachrichten, wie etwa einem Paul Spahn oder Léon Huber, Moderatorinnen und Moderatoren geworden sind, bei denen die Nachricht selber nicht mehr verlesen, sondern eben moderiert* wird und in dem Sinne dann nicht mehr neutral ist.

Die Arbeitsgruppe vermerkt in ihrem Bericht, dass wenn der persönliche Auftritt einer Moderatorin, wie etwa bei Katja Stauber, oder einem Moderatoren, wie etwa Florian Inhauser, wichtiger als die eigentliche Nachricht wird, dann hat das grosse gesellschaftliche Veränderungen zur Folge. So kann etwa ein klarer Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit einer Nachricht und dem Stil, in dem sie vorgetragen wird, hergestellt werden.** Schwurbelt also ein Florian Inhauser geckenhaft Nachrichten in die Kamera, so sinkt die Glaubwürdigkeit des von ihm Gesagten auf das Niveau einer Royal-Klatsch-Nachricht. Haben aber Zuschauerinnen und Zuschauer kein Vertrauen mehr in das Gesagte, so ist es nicht weit an den Punkt, an dem die Nachricht, die einem nicht passt, schlicht als Fake abgetan wird, oder Nachrichten, die von jemandem verlesen werden, der gefällt, die «echten» sind, der Rest aber Fakes der Lügenpresse.

Studio-Kamera-Roboter. Quelle SRF

Immerhin, das Schweizer Fernsehen hat mit automatischen Kameras im Nachrichtenstudio bereits den ersten Schritt zur Digitalisierung gemacht. Nun wird fieberhaft daran gearbeitet, die teuren Nachrichtenmoderatorinnen und -moderatoren durch animierte Avatare zu ersetzen. Erste Sendungen gibt es übrigens bereits in Japan, und vor einiger Zeit machte SRF einen ersten stümperhaften Versuch am «Digitaltag».

Die dem Team der Abteilung für Kommunikation angehörende Kybernetikerin Stanislava Lemirovskaja hat über digitalisierte Moderatorinnen und Moderatoren eine hervorragende Arbeit geschrieben.*** So schreibt sie etwa in Kapitel 6 (The future started yesterday): «Die Anfänge digitalisierter Moderatorinnen und Moderatoren in den Medien sind bereits gemacht. Der Schritt ist nicht mehr weit, wo Tagesschau-Sprecherinnen und -Sprecher nur noch Animationen sind. Von da ist es zur individualisierten Nachricht nicht mehr weit. Sie möchten die Tagesschau von George Clooney vorgetragen bekommen? Kein Problem – Ihr Abo macht es möglich. Ebenso von Goofy, einer nackten Blondine oder einem bekifften Alligator. Alles wird möglich sein und lediglich von Ihrem Abo abhängen. Und nicht nur das Aussehen der Avatare wird individuell gewählt werden können! Die von Ihnen in den sozialen Medien, Ihrem Fernseh- und Internet-Verhalten gesammelten Daten werden es den Fernsehgesellschaften ermöglichen, direkt auf Sie selektionierte Nachrichten zusammenzustellen. Doch wo bleibt dabei die tatsächliche Nachricht? Wird es sie noch geben?» 

Sehr realistischer «Eitler Gockel»-Avatar verliest die Nachrichten für einen Tierliebhaber.

Es ist also deutlich, so das Fazit der Untersuchung aus der Abteilung für Kommunikation, dass die Form der Moderation, wie sie heute betrieben wird, klar zum Ende der Nachricht als objektives und redaktionell unabhängiges Informationsmittel führen kann, wenn nicht jetzt deutlich Gegensteuer gegeben wird. Dies jedoch ist nicht Aufgabe der Wissenschaft, sondern der Gesellschaft und der Politik.


* Ob das tatsächlich so ist, kann der Autor nicht bestätigen. Das hier ist Satire und nicht das «Science».

** Moderator/moderieren: von lat. moderare = mässigen, in eine Richtung lenken. Und hier wird das Mass der Veränderung vollends klar.

*** Собака укусила себя за хвост и надеялась, что это будет хвост Путина Лапочка****, Beromünster 2019

**** Lapochka = russ. mein Tätzchen (Kosename der oft für Haustiere verwendet wird), Kosename von Wladimir Wladimirowitsch Putin von seiner Frau*****

***** Gut möglich, dass das eine Fake-Nachricht ist, wie übrigens alles hier.


Die Aurorinnen und Autoren möchten betonen, dass sie nicht grundsätzlich Einwände gegen den Inhalt der Tagesschau haben, sondern aufgrund ihrer Studie die Form der Präsentation kritisieren.

Die Aurorinnen und Autoren betonen weiter, dass die nackte Blondine auch brünett oder ein Mann sein könnte. Die Erwähnung der Blondine war keine sexistische Anspielung, sondern implizierte einen in der Gesellschaft vorkommenden Prozentsatz von Zuschauerinnen und Zuschauern, welche über eine eigenartige Fantasie verfügen und diese ausleben möchten.

Die Aurorinnen und Autoren möchte zudem darauf hinweisen, dass die * nichts mit der Genderfrage zu tun haben, sondern Hinweise auf eine Erklärung geben.

Pici con Spalla di Mangalica al Sugo di Pomodoro

Pasta mit Schulterfleisch vom Wollschwein an Tomatensauce

Wer ein Wollschwein sein eigen nennt, darf sich glücklich schätzen. Sie sind des Menschen grösste Wonne und vermögen mit Charakter und bestem Fleisch zu überzeugen.

Der Löffelburger hatte Wollschweine. Bevor er in die Löffelburg zog. Man kann eben nicht alles haben.

Mangalica

Nun, da der letzte Rest eines der behaarten Rüssler verschlungen ist, hier ein Rezept.

Wer übrigens vom Schicksal geschlagen oder von den Göttern gehasst wird, wer also kein Wollschwein aufziehen durfte, kann das Rezept auch mit den Resten eines Rinder-, Lamm- oder Schweinebratens machen. Ihr könnt – und ich glaube ja kaum, dass ich das hier tatsächlich schreibe! – das Fleisch auch ganz weglassen (dann am besten auch die Sauce und die Nudeln!).

Nun, bevor man die Bratenreste hat, muss man den Braten machen.


Schweineschulter vom Wollschwein

Die Schweineschulter garte ich 3 Stunden sous vide mit einer Marinade aus 2 Zitronen, 1 EL gerösteten Koriandersamen, 1 EL schwarzem Pfeffer, 1mPrise Sechuan-Pfeffer, 1 EL Paprika, 1 scharfen Chilischote, 1 EL Salz, 1 Ast Rosmarin, 4 Knoblauchzehen, alles zusammen gemörsert. Das Fleisch am Knochen lassen. Die Schwarte mit Rautenmuster ca. 1,5 cm einschneiden und die Marinade kräftig einmassieren. Vakuumieren und im Wasserbad bei ca. 56°C während 3 Stunden garen.

Die fertige Schulter mit etwas Öl einreiben und auf dem heissen Grill/Smoker von beiden Seiten kurz angrillen. Von der Glut nehmen, diese wegschieben und den Deckel des Smokers schliessen. 2 Stunden weitergaren bei nicht mehr als 60°C (Wollschweinfleisch darf rosa gegessen werden).

Hat man dann Gäste, die offensichtlich über den Hunger eines europäischen Hausspatzen verfügen, ist es unvermeidlich, dass man Reste hat. Gut so!

Also zu unserem leckeren Abendessen!


Pici

Pasta-Teig für zwei Personen: 120 g Mehl, 80 g doppelgriffiges Mehl (Knöpflimehl), eine Prise Salz, 2 Eier

Alles vermengen und so lange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt und seidenglatt ist.

1–2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zu Pici verarbeiten: Zu einer Wurst rollen, diese halbieren, wieder auf dieselbe Länge rollen. Den Vorgang wiederholen, bis die Pici ca. 20 cm lang und je nach Lust, Laune oder Geduld 3–4 mm dick sind.

Wer zu faul zum Drehen ist, kann die Dinger auch auf 3 mm ausrollen oder durch die Pasta-Maschine drehen und dann 3 mm breite Nudeln schneiden. Ist aber echt nicht dasselbe.


Die Sauce

1 Dose Biotomaten

4–5 schwarze Oliven

3 Sardellen

3 getrocknete, eingelegte Tomaten

2 Knoblauchzehen

1 Ast Rosmarin

Salz

Pfeffer

Petersilie

Alles mit dem Mixer pürieren

(Diese Sauce kann übrigens auch kalt gegessen werden, und verdünnt mit einer guten Hühner- oder Gemüsebrühe gibt es eine wunderbare Gazpacho oder Kalte Suppe)


Das Fleisch
Das Fleisch vom Knochen schneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.

Der Knochen ist für die Katz, den Hund oder die Kinder.


Zubereitung

Das geschnittene Fleisch in einer hohen Bratpfanne im Olivenöl nicht zu heiss anbraten. Die Sauce dazugeben. Gleichzeitig die Pici in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Mit der Pastazange aus dem Wasser in die Sauce heben und vorsichtig vermengen. Mit dem Pastawasser verdünnen und die Pici eine Minute ziehen lassen. Nach Bedarf noch etwas Pastawasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gehackte Petersilie und nach Bedarf Rosmarin darunterheben und in einer breiten flachen Schüssel servieren.

Echt jetzt, das ist Bella Italia und lässt die Löffelburg vom ganzen Dolce Vita nach Mandelblüten und Gelati duften. Und natürlich war auch die holde Löffelbürgerin höchst angetan vom Dargebotenen und schenkte ihrem Pastamaestro einen dicken Kuss.

Da legt man sich danach doch einfach  zufrieden in den Schatten und träumt von noch mehr Pici con Spalla di Mangalica al Sugo di Pomodoro.

Freie Radikale

Mit dem Werk «Freie Radikale» zeigen wir euch ein neues Werk Arbogasts. 

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«Der einzelne Mensch als Individuum, das sich von allen anderen unterscheidet, ist und bleibt dennoch Teil der Masse und ihrer Zwänge. Sich in aller Radikalität zu hinterfragen und seine Erkenntnisse ebenso radikal umzusetzen, ist Voraussetzung, sich als freies Radikal aus der Masse zu lösen.

Jede Form des Opportunismus knechtet den Geist des Individuums und stärkt die Massenträgheit, die Verklumpung, den Stillstand und damit das unendliche Sein der dieser Masse innewohnenden moralischen Gesetze.»

So äusserte sich Prof. Dr. Heribert Brunzweiler von der Fakultät der Künste zum Bildtitel. Arbogast d’Aciel quittierte dies mit den Worten: «Ah, geh scheissen, Oada!»

In seinem Interview in der Sendung «Kunst» vom 24.6.2019 meinte er selber zu dem Bild: «Wir brauchen nicht ständig den Begriff der Kunst zu bemühen. Wozu soll das gut sein, und vor allem, was soll diese Kunst sein? Sie interessiert mich nicht, die Kunst. Mich interessiert die Tat. Am wenigsten  interessieren mich die Gespräche der herumstehenden Gaffer und der akademischen Schwätzer, die alles und jedes verkomplizieren und in eine Sprache quetschen, die ein normaler Mensch nicht mehr verstehen kann. Ich erinnere mich an einen sehr berühmten Wiener Künstler – leider ist mir der Name entfallen – der mich einmal an einer Ausstellung anschubste, auf ein Bild zeigte und meinte ‘Schö is, gö!’.»

Da das «Geh scheissen, Oada!» ebenfalls von diesem Künstler stammt, fand ich es angebracht, ihn nach der Rede Brunzweilers zu zitieren.

Mein Bild ist nicht schön, es ist will auch nicht schön sein, und besagter Künstler hätte dazu wahrscheinlich gesagt: «Schö göbs Pickarl, wo hostn des hea?» «Ausm Baumarkt», hätte ich geantwortet und gesagt: «Die Recycling-Gummimatte und die Farbe auch. Hat alles kaum mehr als einen Zwanziger gekostet.»

«Jo, fein hasts gmacht, aweng schiach, oba a schö göbs Pickarl!»

Fund LB_001_79.1 und LB_001_79.2

Um endlich die grosse Anzahl Funde, die bei den Umbauarbeiten der Löffelburg zum Vorschein gekommen sind, abarbeiten zu können, will die Archäologische Abteilung des Kantonsmuseums Luzern-Löffelburg  nun etwas mehr Zeit dafür investieren.

Heute wurden die Funde LB_001_79.1 und LB_001_79.2 verzeichnet. Es handelt sich dabei um Fragmente einer Butzenscheibe sowie ein Fragment einer Kette/Gebetskette oder Ähnlichem.

Fragment ca. 17,5 cm einer Kette/Rosenkranz?. Es sind noch 9 Perlen (4-1-4) erhalten.; 5 Fragmente einer Butzenscheibe ø ca. 6,5 cm

Fundort: Die Objekte wurden in der südöstlichen Ecke der Bibliothek (R22) bei der untersten Bodenbretterschicht gefunden. Das Baudatum der Löffelburg und auch der älteste Boden gehen auf ca. 1617/18 zurück (Dendro: Fälldatum des Holzes 1616/17).

Eine Datierung anhand der Fundsituation ist jedoch nicht möglich, da die Objekte nicht zwischen den Brettern lagen, sondern in der Ecke, wo sich ein Freiraum zur Wandbole von ca. 1,5 cm befand. Sie könnten daher auch später dahin geraten sein.

Die Funde wurden verzeichnet und fotografiert und im Fundbuch der Löffelburg eingetragen.

Vorsicht Röntgen

Ferienzeit, und es ist doch immer dasselbe: Da kommt man vom Lagunennebel (auch M8 oder NGC 6523 genannt) zurück und am Zoll wird man wieder blöd angemacht, weil auf dem Röntgenbild des Koffers etwas zu sehen ist, das diesen Typen Angst macht.

Wo steht denn bitte geschrieben, dass keine Aliens in die Schweiz eingeführt werden dürfen, hä? Die haben sich natürlich nicht einmal getraut, den Koffer aufzumachen, und erst als ich beteuert habe, dass es doch gar keine Aliens gebe, durfte ich den Koffer öffnen.

Gut, das hätte ich nicht tun dürfen, und der Tumult geht auf meine Kappe. Aber ich habe halt gehofft, das Chaos, wenn das kleine gefrässige Viech aus dem Koffer springt, könnte mir etwas Zeit für die Flucht verschaffen. Und so war es ja auch. Noch etwas kauend, das mir den Eindruck machte, es hätte einmal von einer Zöllner-Uniform stammen können, kam Bubsi gegen halb elf am Abend bei mir an und schaute mich vorwurfsvoll an. Natürlich wusste ich, dass das Show ist, denn er liebt das Beissen und Reissen wie sonst gar nichts. Nun, ich zeigte ihm noch das Foto, das ich schnell von ihm auf dem Röntgenbildschirm gemacht hatte. Er reckte die Schultern und war mächtig stolz. Das Foto hängt nun am Kühlschrank. Für die, die es nicht erkennen auf dem Foto: Der Kopf ist links oben zu sehen.

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Und hier noch eine Skizze (zu fotografieren ist leider unmöglich).