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Die wirklichwirklichwahren Abenteuer des SMY – ein Interview

«Grüezi Herr SMY»

«Guten Tag, smy reicht»

«Oh, sehr erfreut, mein Name ist dann Simon»

«Freut mich»

»Also, am 31. Oktober liest du ja aus deinen Tagebüchern und erzählst von deinen Abenteuern im Wald der Buchin. Nun sind zwar alle ganz aus dem Häuschen, aber man fragt sich auch, ob die Geschichten wirklich so wirklichwirklich wahr sind wie du behauptest.»

«Natürlich sind sie das! Natürlich will ich gerne zugeben, dass ich ab und zu gerne etwas Farbe reinbringe, aber erlebt habe ich das alles.»

«Und wo ist dieser Wald?»

«Überall. Nun ja, fast überall.»

«Versteh ich nicht, kannst du das erklären?»

«Also, auf diesem Planeten gibt es eigentlich kaum noch Wesen wie Elfen, Zwelfen, Zawüpf oder Borkenbräunlinge. Es gibt noch den einen oder anderen Zwerg und Troll und einige Menschen-Troll-Mischlinge, aber das war’s dann auch schon. Bei den Kleinsten wie Waldzwiewirtel, Brombeer oder Waldzwergzwergel sieht es noch düsterer aus. So sieht es aus. Aber, wie ihr im Kantonsmuseum Luzern ja einmal richtig erkannt habt, gibt es verschiedene Universen und diese nehmen zum Teil den selben Platz ein. Diese Erkenntnis ist absolut richtig. Die Erde auf der der Wald der Buchin liegt, nimmt den gleichen Raum ein wie unsere Erde. Sie ist aber ganz leicht Phasenverschoben und so kommen sich die Beiden nicht in die Quere. Sie interagieren aber. Es würde jetzt etwas langatmig, wenn ich das erklären würde, aber nehmen wird das mal so hin. Nun gibt es auf der Erde Orte, und auch Momente, in denen sich die Phasen der beiden annähern und partiell sogar gleich sind, dies ermöglicht es Wesen aus dem Wald auf die Erde zu kommen oder uns «hinüber zu gehen»».

«Eine Parallelwelt also?»

«Nicht parallel, nur im selben Raum des Kosmos»

«Und die ganzen Geistergeschichten, Elfen und Feen, Trolle und Zwerge und all das, das hat damit zu tun?»

«Genau. Wenn die «rüberkommen», und mit einem Menschen interagieren gibt das meistens viel Hysterie und Geschrei und seltsame Geschichten. Früher, als es noch mehr von ihnen auf der Erde gab und auch öfters welche «rüberkamen», da machten die Leute noch nicht so ein Aufhebens deswegen. Heute spinnen die Leute halt ein bisschen.»

«Und wie kommst du jeweils «rüber»?»

«Ja das, das behalte ich für mich, das gäb sonst einen Aufstand.»

«Am 31. Hast du also deinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit. Nervös?»

«Ja schon. Menschen machen mir Angst, und vor ihnen zu sprechen ist etwas schwer für mich.»

«Und noch eine allerletzte Frage. Du scheinst mir etwas durchscheinend, fast geistlich. woran liegts?»

«Bin grad in einer schlechten Phase!»

«Nun, ich wünsche dir jedenfalls toitoitoi und freue mich auf den Abend! Danke dass du dich meinen Fragen gestellt hast.»

«Danke gleichfalls.»

 

Information:

Die wirklichwirklichwahren Abenteuer des SMY

Datum: 31. Oktober 2019
Zeit: 20.30 Uhr (Türöffnung 20.00 Uhr)
Ort: Gartensaal Kustorei, Stift 3, Beromünster
Eintritt: Kollekte

www.kulturfläck.ch

Fernab vom Halloween-Zuckerkollaps, LED-beleuchteten Plastik-Kürbissen, Nylon-Hobbits und Silikon-Gedärmen gibt es eine Anderswelt, die ungleich fantasievoller und lustiger ist. Eine Welt, in der Zwiewirtler und Gurgler mit Schatten und Stiller Karten spielen, sich die Wodennada selbst gen Himmel projiziert und die allmächtige Buchin über einen Wald wacht, in dem SMY so manches Abenteuer erlebte.

Auszug: «Obwohl ruppig, ungehalten und manchmal brutal, entschuldigen sich Trolle dennoch jedes Mal für einen entfleuchten Furz.»

Ob Trolle, Ästler, Zwiewirtel, Elfen, Zwelfen, Borkenbräunlinge oder Zawütsch, SMY kennt sie alle und trank mit vielen von ihnen oft und gerne einen über den Durst. Daraus zu schliessen, seine Geschichten seien daher alle im Suff entstanden, wäre aber voreilig, denn die Geschichten sind alle wirklichwirklich wahr! Niedergeschrieben in seinen unveröffentlichten Tagebüchern ruhten sie und harrten darauf, erzählt zu werden. SMY tut dies höchstpersönlich und liest daraus einige Geschichten vor.

Dabei wird er von Musik von Herbert Müller und Klaus Pfister begleitet.

 

 

Indiskretion über den Löffelburger

Wehe, das bleibt nicht unter uns!

Ab und zu schleicht sich der SMY davon. Hinweg! Einfach so! Manchmal hat es mit der Welt zu tun, in der wir alle leben müssen. Und wir meinen nun nicht die Welt der grünen Auen und Wälder, sondern der Werbehysterie, des Einkaufwahns, der Uneinsichtigkeit der Menschheit gegenüber ihrem Versagen, sich geistig weiterzuentwickeln. Meist aber ist es die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach den Sternen, oder die Sehnsucht nach dem Wald. Und zwar nicht irgendeinem Wald. DEM WALD!

«Da führt von Südwesten, leicht ansteigend und einen breiten, zusammengefallenen Wall überwindend, ein sanft grüner Weg hinein in den Wald. Hinter der breiten Front der Bäume und Sträucher, die den Rand des Waldes säumen, sind nur summende Schatten.

Ein, zwei Baumreihen sieht man hinein, erahnt man Stämme und den Umriss eines aus dem Boden ragenden Wurzelstockes – zieht es einen magisch an, die Neugier, die Angst, das Klopfen des Herzens bis zu den Ohren und die Erinnerungen an eine Jugend, in der man sich ängstlich, aber voller Mut hineinwagte in den Wald, um sich bei einer Schnitzeljagd, Räuber und Poli oder Versteckspielen zu verbergen.

So geht man also über den Wall und steht am Waldeingang, blinzelt hinein in das Dunkel, hört das Summen, die Vögel, die nicht mehr pfeifen, und macht ängstlich einen Schritt hinein.»

Ja, diese Art Wald – und noch mehr! Denn der Wald hat eine Eigenheit. In ihm leben Wesen, die sich sonst kaum noch blicken lassen. Zwiewirtel etwa oder Zwelfen. Zwerge, Zawüpfe, Borkenbräunlinge, Langsame, Schatten und Trolle, Herr Kirlefing und die Wodennada, und natürlich die über alles wachende Buchin. Ach was hat der SMY dort Abenteuer erlebt! Und immer wieder zieht es ihn dorthin.

Und nun verraten wir euch was! Am 31. Oktober 2019 liest SMY aus seinen Tagebüchern Geschichten über seine Zeit im Wald der Buchin vor.

Begleitet wird er dabei von Herbert Müller und Klaus Pfister.

Ort: Gartensaal der Kustorei, Stift 3, 6215 Beromünster
Zeit: 20.30 Uhr (Türöffnung 20.00 Uhr) bis 22.00 Uhr
Eintritt: Kollekte

Organisiert wird der Abend vom Verein Kulturfläck Beromünster www.kulturfläck.ch

So, und wer bis hierher gelesen hat, darf belohnt werden. Denn SMY hat im Wald der Buchin etwas beobachtet. Pssst!

Am Bache stand und trönkte stülle

Frau des Zwergs aus goldner Tülle

ihre Ziegen und den Kater

und des kleinen Schäfleins Vater.

Schickte dann die Tiere fort

„fresset nun an anderm Ort!“

Goss dann aus der goldnen Kanne

Wasser in die Güldne Wanne.

Heizte es mit heissen Steinen

Grossen runden und ganz kleinen

Zog den Rock aus und die Blusen

reckte ihren Arsch und Busen

rein ins Wasser, in die Fluten

Spürte ihre Wangen gluten

und vom Kopfe bis zum Bein

glühen wie von heissem Wein.

Weg vom Weiblein geht der Blick

denn die Zwergin kennt ‘nen Trick

Kennt ihn schon ein halbes Leben:

Ohne Zwerg kann sie erbeben!

 ©SMY 2006

Der Meiler

Hier haben wir euch den Aufbau des Meilers dokumentiert: 

Aufbau Kohlemeiler

Wir sind teilweise etwas beinlahm geworden, aber alles in allem lief der Aufbau bisher flott und ohne Zwischenfälle ab – wie z. B. ins Bein hacken, mit der Motorsäge ins Bein sägen, sich Holz in die Hände rammen oder von einem Meteoriten getroffen zu werden.

Hier die Fotos des Aufbaus und darunter die Fotos des Anzündens

 

Die Fotos vom Abend des Anzündens:

 

(Wenige) Fotos von der «Brennparty»

 

Und die Fotos vom Abpacken der Kohle.