Über die Selbstzensur Was darf Satire und was nicht? Was ist wann und wo opportun und was nicht? Eigentlich sollte
Kunst – Satire – Literatur – Geschichte
Über die Selbstzensur Was darf Satire und was nicht? Was ist wann und wo opportun und was nicht? Eigentlich sollte
Der Schimpf ist aber auch ein Fluchen. Verfehlt etwa beim Nageln des Hammers Bahn das Ziel und trifft stattdessen des Daumens Nagel, so dient das ausführliche, auch mit zum Teil schwer gotteslästerlicher Würze versehene Fluchen der Ablenkung vom schmerzenden, blutenden und sich mit Sicherheit blau verfärbenden Pollex.
Was war geschehen? Ein Schreiner war geschehen. Oh Lignarius, oh Vidulum!
Kommunikation ist eine komplizierte Sache und scheitert meistens an den Missverständnissen die sich automatisch ergeben, wenn zwei Lebensformen, welcher Art und Herkunft auch immer, sich begegnen.
Wundersame, schön Gedrehte, in Socken versteckt liegst du da und glänzt aus dem Dunkel. Was hältst du mir Bretter und
Ein anderer starker Glaube ist in der westlichen Welt in einer Ideologie namens Homöopathie verwurzelt. Obwohl sie nicht so viele Anhängerinnen und Anhänger hat, ist sie in etwa mit dem Christentum zu vergleichen. So wie Gott nicht wissenschaftlich nachweisbar ist, so ist auch eine Wirkung homöopathischer Mittel wissenschaftlich nicht zu belegen.
Der Kampf für Gleichberechtigung, und das gilt beiderseitig und allseitig und über das Geschlecht und die Hautfarbe hinaus, muss in einer Form geführt werden, die der Grösse des Problems angemessen ist. Und das ist Vehemenz!
«Ich liebe Kunst die dich wie eine Hure von der Seite anmacht –‘Wie wärs mit uns Schätzchen?’. Es muss einen jucken und anwidern zugleich, etwas muss hässlich, etwas muss schön sein. Was nicht berührt ist Dekoration, was geschaffen wurde um zu berühren ist Kitsch.»